Symposium MUSIK und MEDIZIN auf dem Bardentreffen Nürnberg 29. - 31. Juli 2016

„Das klingt gut“ – „In der richtigen Stimmung sein“ oder „über etwas verstimmt“. Der Zusammenhang zwischen Sprache und Musik ebenso wie physiologische und psychologische Erkenntnisse zeigen, wie eng Gesundheit und Musik zusammengehören. Bereits bei Geburt ist das Hörorgang fertig ausgebildet, im Gegensatz zum Sehen. Es ist also nicht „hergeholt“, dass Musik und Medizin zusammen gehören! Eine medizinische Wirkung von Musik ist Jahrtausende bekannt , und dennoch - die Anwender tun sich schwer. Die Musik-Therapie beginnt mancherort erst, sich akademisch zu verankern, Mittel für die Wissenschaft sind schwer aufzutreiben, die Forschungs-Methodik ist komplex, und obwohl so naheliegend, ist die Integration von musikmethodischem Vorgehen selbst in Psychotherapie und Psychosomatik eher noch eine Herausforderung. Zudem fehlt bisher die Plattform des Austauschs der Disziplinen, die sich mit Musik, und den Musikern in der Medizin beschäftigen. Das soll sich ändern!

Unser Symposium hat die praktische Fortbildung, den wissenschaftlichen wie persönlichen Austausch und die konkrete Vernetzung von Menschen zum Ziel, bei denen Beziehung und Interaktion im Zentrum ihres Berufes stehen – und : für die Musik dabei eine wesentliche Rolle spielt oder spielen soll. Zu den Vorträgen, praktischen Workshops, Gesprächen, dem gemeinsamen Erarbeiten und Musizieren sind ReferentenInnen eingeladen, die zum Thema Musik und Medizin maßgeblich in ihren Disziplinen forschend und lehrend tätig sind. Das Weltmusik-Festival Bardentreffen von Freitag bis Sonntag Abend bleibt nicht daneben im Hintergrund des Kongresses, es bringt diesen vielmehr als Impulsgeber mit zum Klingen! Genügend Zeit dafür ist eingeplant, die Tagunsräume liegen unmittelbar fussläufig am Rand der attraktiven Nürnberger Altstadt.

ZIELGRUPPEN

Ärzte(innen) und Psychotherapeuten(innen), die Musik therapeutisch einsetzen oder möchten (Fortbildungspunkte bei der ÄK beantragt) Alle, die Musiker(innen) medizinisch, therapeutisch, psychologisch behandeln MusiktherapeutenInnen, tätige oder in Ausbildung befindlich Musiker(innen) und Musik-Lehrer(Innen) Alle am Thema beruflich Interessierten oder anders Engagierten

Das Seminarkonzept ermöglicht, dass bis zu vier verschiedene Workshops besucht werden können. Die Teilnehmerzahl dafür ist begrenzt.

Die „Dirigenten“ des „Konzerts“, Wolfgang Baumgärtner und Thomas Loew, ein Forscher und ein Praktiker, sind selbst aktive Musiker und bringen zusammen mehr als 60 Jahre Erfahrung mit Musik, Patienten und Instrumenten in derTherapie ein. Unsere Medizin kann und soll musikalischer werden! Herzlich willkommen in Nürnberg – vergessen Sie nicht, Ihr Instrument mitzubringen …

Ihre Wolfgang Baumgärtner und Thomas Loew

Musik und Medizin

MUSIKBEGRIFF

Wir erkennen immer mehr, wie unsere Vorfahren seit Urzeiten durch musikalische Qualitäten in ihrer Kommunikation untereinander und mit der Natur geprägt wurden. Dies führt zu einem erweiterten Musikbegriff, der unsere gesamte klingende Umwelt einbezieht. Musik ist nicht nur nicht nur ein Vorgang zwischen Komponisten/ Interpreten auf der einen, Zuhörern auf der anderen Seite! Sie ist auch, wenn Kinder unbeobachtet singen … wenn Oma dem Kind was vorsingt ... ist Rufen, Weinen, Jauchzen, Jodeln ... Musik ist auch der Gesang der Vögel: ob Morgengezwitscher oder der Ruf der Kraniche/ die  Amsel bei Sonnenuntergang/ das Rauschen des Meeres/ der Donner des Gewitters/ das Rascheln der Blätter/ das Flüstern des Baches … Musik zeigte unseren Ahnen Sicherheit und Gefahr an. Musik gehört zur gesamten Entwicklung des Menschseins.

Musik ist Sinnerfüllung - als Anteilnehmen an der Wirklichkeit – mit unseren Ohren und unserem Vibrationsempfinden (!) erfahrbare Sinnerfüllung - mit Stimme und unseren Gliedern als Klangerzeugung ausgeübte Sinnerfüllung. Musik trägt unsere Gefühle, unsere Freude und Trauer, unsere Begeisterung und Ablehnung.

MUSIKTHERAPIE

AKTIVE UND PASSIVE MUSIKTHERAPIE RESSOURCEN - KREATIVITÄT analytische Musiktherapie/ Verhaltenstherapie/ Tiefenpsychologie/ Psychosomatik/ Heilpädagogik/ Neurologie/ Rehabilitation/ Altersmedizin/ Demenz/ Palliativmedizin/ Traumatherapie/ Geburtshilfe/ Onkologie/ Anästhesie ...

MusikERmedizin

MEDIZIN FÜR MUSIKER/ Durch und beim Musizieren entstehende Erkrankungen und was dabei unternommen werden kann ... Aufführungsängste/ Lampenfieber/ Nervosität/ Entspannung/Fokale Dystonien/ Epicondylopathien/ orthopädische und neurologische Komplikationen/ Psychosomatische Erkrankungen/ Streß/ Burnout/  Salutogenese und PRÄVENTION

   

PROGRAMM:

FR, 29.7.2016
ab 16:00 Live-Musik zum Empfang (Studierende HfM)
16:30 Rosemarie Tüpker: "Und wenn er Geige spielte, musste alles tanzen …" - Die Kraft der Musik im Märchen
17:30 Günther Bernatzky: Evidenzbasierte Anwendungen von Musik in der Medizin: zum Stand der Forschung
18:30 – 20:00 Workshops/ Seminare

SA, 30.7.2016
9:00 Maria Schuppert: „Vom Lampenfieber zur Auftrittsangst – und zurück!“
10:15 Fritz Hegi: Improvisieren – was denn sonst!
12:00 Thilo Hinterberger: Klang und Rhythmus in Körper und Bewusstsein
PAUSE
14:00 – 15:30 Uhr und 16:00 – 17:30 Workshops/ Seminare
18:00 Ingrid Wagner: Taketina – Rhythmus-Pädagogik und - Therapie in Theorie und Praxis

SO, 31.7.2016
9:30 – 11:00 Workshops/ Seminare
11:30 Anette Mahlberg/ Wolfgang Baumgärtner: CIRCLE SONGs (bei gutem Wetter vor dem Karl-Bröger-Zentrum, sonst im Saal)
12:30 Thomas Loew: Musik und Medizin QUO VADIS? ... in Forschung, Gesundheitspolitik, Psychomatischer Medizin, Salutogenese/ PLENUMSGESPRÄCH

 

WORKSHOPS / SEMINARE
1. Vom Lampenfieber zur Auftrittsangst – und zurück (Maria Schuppert)
2. Stimmig? – Arbeit an der Stimme als wichtiges therapeutisches „Instrument“ (Anette Mahlberg)
3. Supervision der Beziehung – Balintarbeit mit musikalischer Improvisation (Rosemarie Tüpker/ Wolfgang Baumgärtner)
4. Einblick in praktische Musiktherapie für Menschen mit Behinderung, Demenz (Boes, div.)
5. Einführung in musiktherapeutisches Arbeiten (Boes, div.)
6. Einfach Improvisieren lernen – mit eigenem Instrument – es ist nicht zu spät! (Steffen Schorn / ggf. weitere Dozenten der HfM)
7. Spielen – und nochmal spielen: Improvisation als Lebenskunst (Fritz Hegi-Portmann)
8. Koordination und Üben üben - der musikphysiologische Blick (Maria Schuppert)
9. Musik als Ressource - Musiktherapie in der Onkologie und Palliativmedizin (Ulrike Haffa-Schmidt)
10. Musik als Medium der Selbsterfahrung - Wissenschaftliche Einblicke und Praxis (Thilo Hinterberger)
11. Funktionelle Entspannung für Orchestermusiker (Thomas Loew)
12. Die Herzratenvariabilität verbessern durch Musik (Alfred Lohninger)
13. Musiktherapie in der psychosomatischen Medizin (div.)
14. Heilkraft der Stimme - Meridian-Lieder-Singen als therapeutisches Verfahren (Werner Beutler)

(Programm-Änderungen vorbehalten)

MITWIRKENDE 

Maria Schuppert: Prof. Dr. Maria Schuppert studierte Medizin in Würzburg, Hannover und San Francisco und promovierte 1988 an der Universität Würzburg. Ihre Schulzeit und das Studium waren von intensiven musikalischen Aktivitäten begleitet, insbesondere mit den Instrumenten Blockflöte und Viola. Von 1993 – 1999 ärztlich - wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit Forschungen zur Biomechanik der Musikerhand sowie zur zentralnervösen Musikverarbeitung, von 2002 - 2008 Dozentin für Musikphysiologie und Stimmphysiologie am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück, von 2001 – 09/2014 Dozentin für Musikphysiologie und Musikermedizin an der Hochschule für Musik Detmold. Seit Oktober 2014 vertritt Maria Schuppert den Bereich Musik & Gesundheit an der Hochschule für Musik Würzburg. Mitherausgeberin der Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“. Webseite

Anette Mahlberg : Dipl. Musiktherapeutin (DMtG) - Lehrmusiktherapeutin (DMtG), Tinnitusmusiktherapeutin (DMtG) Psychotherapie (HP). Zunächst Schauspiel - Studium. Nach siebenjähriger Tätigkeit als Schauspielerin, Kabarettistin und Regisseurin Studium der Musiktherapie. Seit 2002 aktive Musiktherapeutin, zunächst in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Waldhaus, Berlin Zehlendorf und von 2007-2011 in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum Nürnberg Nord, 2012 Kinder- und Jugend-Psychiatrie und Psychosomatik des Klinikums Fürth. Seit 2011 in eigener Praxis, tiefenpsychologisch/  ressourcenorientiert ausgerichtet. Weitere Qualifikationen und Tätigkeitsbereiche: Tinnitusmusiktherapeutin (DMtG) - Supervision für Musiktherapeut/innen im Arbeitsfeld Psychiatrie - Ausbilderin und Supervision in Tinnituszentrierter Musiktherapie TIM - Referentin an der UdK Berlin für “Circlesongs” - Singen in Gruppen - Dozentin in der Akademie für Hospizarbeit und Palliativmedizin,  Dozentin im Berufsförderungswerk Nürnberg. -  Aktives Mitglied im Hans Sachs-Chor Nürnberg, Sängerin in einer Jazzband. Webseite

Ulrike Haffa-Schmidt: Musiktherapeutin, Lehrmusiktherapeutin (DMtG), Studium der Musiktherapie in Wien, diverse Weiterbildungen: Psychoonkologie, Musikimaginative Schmerzbehandlung, Heilpraktikerin. Seit 1982 Musiktherapeutin am Klinikum Nürnberg, zunächst Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, dann ab 1991 an Klinik für Onkologie, Hämatologie und Knochenmarktransplantation und Palliativstation, seit 2011 auch in der Psychosomatik. Parallel seit 1995 als Musiktherapeutin in freier Praxis tätig, Leitung von musiktherapeutischen Seminaren, Workshops, Selbsterfahrungsgruppen; Vortrags- und Dozententätigkeit im In-und Ausland, Mitglied im Berufsständischen Beirat der DMtG und Delegierte der DMtG in der Bundesarbeitsgemeinschaft Musiktherapie (BAG Musiktherapie). Mitglied des Arbeitskreises "Musiktherapie in der Onkologie". Webseite

Rosemarie Tüpker: Prof. seit 1990 leitet Tüpker den Masterstudiengang Klinische Musiktherapie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Studium Klavier und Schlagzeug an der Musikhochschule Köln und anschließend Psychologie, Philosophie und Musikwissenschaft, Promotion. 1978 - 1980 Mentorenkurs Musiktherapie Herdecke Teilnahme an der stationären psychotherapeutischen Versorgung. Mitbegründerin des Instituts für Musiktherapie und Morphologie (IMM) mit Eckhard Weymann, Tilmann Weber und Frank Grootaers. Initiierung der morphologischen Musiktherapie als eine tiefenpsychologische und kunstanaloge Sichtweise auf musiktherapeutische Prozesse. Die Forschungsgruppe entwickelte Konzepte zur Analyse musiktherapeutischer Improvisationen und Behandlungsverläufe. 2005 Habilitation mit der venia legendi Musik in Rehabilitation und Therapie. Forschungsschwerpunkte sind die Themen Musik in Märchen, qualitative Forschungsmethoden künstlerischer Therapien sowie Themen der Musiktherapie und der Musikpsychologie aus morphologischer und psychoanalytischer Perspektive. Webseite

Ingrid Wagner: Dr. med. - Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie – tiefenpsychologisch fundierte Ausbildung. Ausbildung in Gestalttherapie, Bioenergetik und in hypnotherapeutischen Verfahren bei Dr. Wolf Büntig. Seit 1995 als ärztliche Psychotherapeutin in eigener Praxis in Berlin niedergelassen. Potenzialorientierte Arbeit, als Einzelarbeit und Gruppenarbeit, Integration von tiefenpsychologischen Verfahren mit körperorientierten Verfahren. 
1989 – 92 Ausbildung in TaKeTiNa – Rhythmuspädagogik, Perkussion und an der Buk - Trommel bei Reinhard Flatischler. 
Als Musikerin
: Klavierspiel über viele Jahre, Klassik und Jazz. Studium der Changgo (koreanische Sanduhrtrommel) bei Kim Dok Soo und Kim Don Won,
 aktive Teilnehmerin am Trommelfestival in Seoul 1999.
Webseite

Steffen Schorn: Prof., Jazz-Abteilung der Hochschule für Musik Nürnberg, unterrichtet Saxofon und Ensemblespiel und ist künstlerisch für den Jazzunterricht verantwortlich. Deutscher Jazzmusiker (Saxophon u.a. Holzblasinstrumente, Komposition). Gilt als „einer der herausragenden Musiker und Komponisten des German Jazz und der zeitgenössischen Musikszene“. Neben seinem Hauptinstrument Bassklarinette weitere, z. T. sehr selten genutzte Holzblasinstrumente wie Piccolo- und Bass-Flöte, Basssaxophon, u.a. Seine Kompositionen greifen teilweise über das Jazzgenre hinaus, so „Ella“ für Streicherensemble, Jazzband und Baritonsaxophon (1991) oder „Tiefenträume“ für zwei Solo-Holzbläser und Bigband (1994). Mitarbeit u.a. bei George Gruntz Concert Band, Joachim Kühn, Don Cherry, Sheila Jordan, Michael Brecker, Ray Anderson, Shirley Bassey, Uri Caine, Aki Takase, Gary Burton, Dianne Reeves, Al Jarreau, Natalie Cole, Nils Landgren, Dino Saluzzi, Klaus König, Lars Møller, Lucas Niggli, Nils Wogram, Johannes Fritsch (Infra für tiefe Töne 2006). Webseite

Thomas Loew: Seit 2001 Prof. für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universität Regensburg. Chefarzt der psychosomatische Abt. Klinik Donaustauf. FA. für Psychiatrie, Zusatzbezeichnungen Medizininformatik u. Psychoanalyse. 1997 Habilitation. Familienvater, Musiker: Gitarre. Engagiert  sich seit 1998 in der Weiterbildung von Ärzten im Verfahren psychodynamische Psychotherapie. 1994 wurde er für die erste prospektive randomisierte kontrollierte Studie zu einer Körpertherapiemethode mit dem Continentale-Preis für Naturheilverfahren ausgezeichnet, 2000 erhielt er zusammen mit anderen den Cochrane Preis für die Erstellung der Leitlinien Somatoforme Störungen. 2000 bis 2004  Vizepräsident der Deutschen Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Mitherausgeber des Organs der Gesellschaft, der "Psychodynamischen Psychotherapie" und „Ärztliche Psychotherapie und Psychosomatische Medizin“ im Schattauer Verlag, Stuttgart. Webseite

Thilo Hinterberger: Prof. für angewandte Bewusstseinswissenschaft am Universitätsklinikum Regensburg. Wissenschaftl. Mitbeit an den Universitäten Tübingen und Freiburg. Das Fachgebiet der Bewusstseinsforschung ist in Deutschland nur wenig vertreten. Der Begriff Bewusstsein wird im Bereich der Psychologie und Medizin gilt als Sammelbegriff für menschliche Fähigkeiten des Denkens, Fühlens, Wahrnehmens, Wollens, wird aufgrund dieser begrifflichen Unschärfe jedoch oft gemieden. Der Forschungsbereich Angewandte Bewusstseinswissenschaften beschäftigt sich interdisziplinär mit den verschiedenen Aspekten des Bewusstseins und macht sich zur Aufgabe, daraus Lebenshilfen in unterschiedlichen Bereichen unseres Lebens zu erforschen und zu entwickeln. Dies betrifft also nicht nur das medizi-nisch-therapeutische Fachgebiet, sondern auch gesellschaftliche, spirituelle u. wirtschaftliche Bereiche. Webseite

Fritz Hegi-Portmann: Prof. Dr. rer.sc.mus., Musiktherapeut SFMT/ Psychotherapeut SPV, Dozent für Improvisation und Musiktherapie, Autor musiktherapeutischer Basis-Werke, Musiker (u.a. H.U.S. – TRIO), Familienvater. Studium der Linguistik, Sozialpädagogik und Psychologie an den Universitäten Zürich und Hamburg. Weiterbildung in Musiktherapie (K.G. Loos, Hamburg; F. Goldberg, San Francisco; u.a.)/Weiterbildung in Gestalttherapie (M. u. E. Polster, San Diego)/ Sozialpsychiatrische und klinische Erfahrungen in ambulanten und stationären Einrichtungen für Suchttherapie (Release Hamburg; kant. Drogenklinik ZH)/ Aufbau der Werkstatt für Improvisierte Musik WIM in Zürich. Aufbau und langjährige Leitung des „Master of Advanced Studies Klinische Musiktherapie” (ehemals „bam”) an der Zürcher Hochschule der Künste (ZhdK) in Zusammenarbeit mit der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH). Dozent, Lehrtherapeut, Supervisor an div. Therapie-Instituten/ Hochschulen. Seit 1980 selbständige Praxis als Musik- u. Psychotherapeut. Webseite

Werner Beutler: Dipl.-Pädagoge; Heilpraktiker; Gestalttherapeut; 15 Jahre selbständige psychotherapeutische Arbeit in Berlin; seit 1998 klinische Tätigkeit; seit 2002 Leitender Therapeut der kreativtherapeutischen Abteilung eines Hauses der Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen; Spezialgebiet: Singen zur Aktivierung der physischen und psychischen Selbstheilungs-kräfte; Resonanztraining mit der Stimme bei Dr. Karl Adamek ; seit 2001 regelmäßige wöchentliche zweistündige Anwendung und Weiterentwicklung des heilsamen Meridian-Lieder-Singens von Karl Adamek mit dazugehörigen QiGong-Bewegungen und anderen Liedern in den Heiligenfeldkliniken Bad Kissingen als therapeutisches Großgruppen-Verfahren. Weitere Informationen

Martin Boes: Heilpädagoge und Musiktherapeut in verschiedensten Einrichtungen der Medizin, (u.a. Priv.-Univ. Witten-Herdecke), der Heilpädagogik (Lebensgemeinschaft Laibach-Hof, jetzt „Odilia e.V.“ in Halle) und in Einrichtungen der Altenhilfe, und in Continuo als Praxis für Musik und Therapie. Vielschichtige Erfahrungen mit Musiktherapie bei Behinderten, Dementen, Kindern, Trauma-Patienten, auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit z.B. Tiefenpsychologen, Ergoherapeuten und Logopäden. Gastdozent und Lehrbeauftragter für Musik und Pädagogik in diversen Seminaren, Hochschulen und  Ausbildungsstätten in Deutschland, Europa, Russland und in verschiedenen Ländern Südamerikas. Seit April 2015 Musiktherapeutische Wirkungs- und Forschungs-Stätte für Therapie und Fortbildung Continuo - Musiktherapie Melle. Musiker. Eigener Therapie – Instrumentenbau (Saiten). Familienvater. Webseite

Günther Bernatzky: Professor an der Univ. Salzburg (Naturwissenschaftl. Fakultät); Honorarprofessor der Albert Schweitzer Universität Genf 2002; Studium der Biologie; Pharmakologische Ausbildung in Schmerzentstehung und -therapie (Graz). Mehrere Forschungsaufenthalte in BRD und USA mit Schwerpunkt Schmerzphysiologie/ Musik bei verschiedenen Krankheiten/ Musik und Tiere; Leiter und Gründer des Salzburger Schmerzinstituts. Leiter und Mitbegründer Forschungsnetz Mensch und Musik (2001-2004); Mitglied und Leiter des Beirates für Wissenschaft u. Medizin der Hospizbewegung Salzburg; div. Wissenschaftspreise und Auszeichnungen und Forschungsprojektleitungen (u.a. Musik und Parkinson, Schmerz); Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen (Springer-Verlag, Uni-Med Verlag), zuletzt als Mitherausgeber von „Musik und Medizin - Chancen für Therapie, Prävention und Bildung“ (Springer-Verlag). Webseite

Wolfgang Baumgärtner: Dr. med. Arzt für Allgemeinmedizin/ Psychotherapie, 1983 bis 2007 Aufbau/ Leitung einer fachübergreifenden Gemeinschaftspraxis. Seit 2007 Sprechstunden für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie / Musiktherapie. Supervisions-/ Coaching-Arbeit (Weiterbildungsermächtigung Psychotherapie/ Balint-Gruppen). Koordinator und Referent diverser präventivmedizinischer und musiktherapeutischer Veranstaltungen. 2001 – 2014 Akademie für Gesundheitsbildung / ZELT e.V. (Lernstörungen). Aktuelles Vortragsthema Präventivmedizin mit Kleinkunst gepaart: „Dr. Baumgärtners MediZYNische Sprechstunde : Gesund leben – aber wie !“ Lehraufträge Univ. Bielefeld (Gesundheitswissensch.) u. Osnabrück (Psychologie) … Initiator, wissenschaftlicher Leiter und Moderator des Symposiums Musik und Medizin Bremen (Jazzahead 2007 – 2011).Familienvater. Als Musiker: „Multiinstrumentalist“ (Voc/ Blockflöte/ Trompete/ Melodika/ Git./ Klavier) World-Folk-Jazz mit Verarbeitung „Alter Musik“. .... Weitere Informationen

KOOPERATIONEN

Das Symposium MUSIK UND MEDIZIN NÜRNBERG wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bewusstseinswissenschaften, der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft (DMTG), der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse und Musik (DGPM) e.V., der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM), der deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGFMM), Singende Krankenhäuser - internationales Netzwerk zur Förderung des Singens in Gesundheitseinrichtungen e.V., und der Hochschule für Musik Nürnberg (HfMN).

Zusammenarbeit

AKTUELLES

LITERATUR- Neuerscheinung im SPRINGER-VERLAG – passend zum Symposium:
MUSIK UND MEDIZIN - CHANCEN FÜR THERAPIE, PRÄVENTION UND BILDUNG
Eine Aktuelle Darstellung der wissenschaftlichen Erkenntnisse zum
Einsatz von Musik in der Medizin, hrsg. von Günther Bernatzky und Gunter Kreutz
(s. MITWIRKENDE des Symposiums)

Das Symposium wird mit einem Büchertisch betreut von der
Buchhandlung ZEISER + BÜTTNER Nürnberg


ALLTON - MUSIK: Ausstellung und Verkauf spezieller MUSIKINSTRUMENTE


Anmeldung / Preise:

Anmeldung via Email unter info@musik-und-medizin.de

Basispreis pro Teilnehmer (extern) 250,- EUR Ermäßigter Preis für Mitglieder der kooperierenden Einrichtungen/ Institutionen und Verbände 220,- EUR Studierende zahlen 120,- EUR

Bitte beachten Sie dass die Anmeldung erst durch die Zahlung der Teilnahmegebühr gültig wird!

BANKVERBINDUNG GeWiSS e.V. / Raiffeisenbank Sinzing IBAN: DE 28 750 690 7800 0023 3137 Verwendungszweck: Name, Stichworte (Basispreis: MuM, Ermäßigter Preis: MuM-ermäßigt, Studierende: MuM Stud.-Ermäßg.)

TAGESTICKET für Samstag
Vorträge SA vormittag 59.- Euro
ggf. plus Workshops auf ANFRAGE
SA-Tagesticket 120.- Euro
Anmeldung erforderlich: 05427-921177

Informationen:

ANFRAGEN zu Anmeldung, Programm, Workshops: Dr. Wolfgang Baumgärtner Email: info@musik-und-medizin.de Telefon: +49(0)5427 921177

UNTERSTÜTZUNG

ORGANISATION: Caspar Klein www.casparklein.net WEBDESIGN: Studio Schulte Medien GmbH http://studioschulte.de

Programmflyer Musik und Medizin hier downloaden

Presseinformation Stand 10.4.2016: PRESSEINFO

Musik-und -Medizin --> Trailer
(Manuel L. Hill)

FOTOQUELLEN: Nürnberger Burg: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/50/Nürnberg_Burg_ArM.jpg Bardentreffen: Berny Meyer/ Nuernbergkultur.de … LOGOENTWURF: Wolfgang Baumgärtner

TAGUNGSORT: HOTEL LOEW`S MERKUR Im Herzen der ehemaligen mittelalterlichen Reichstadt und jungen Metropole Nürnberg liegt das 4-Sterne Ringhotel Loew’s Merkur. Verkehrstechnisch ideal gelegen mit eigenem Parkplatz ist das Hotel nur ein paar Schritte vom Hauptbahnhof, der U-Bahn zur Messe und zum Flughafen (jeweils ohne Umsteigen) oder der Tramlinie zum Tiergarten entfernt. Die Altstadt erreichen Sie vom Ringhotel Loew’s Merkur bequem zu Fuß in nur fünf Minuten. www.loews-hotel-merkur.de

 

IMPRESSUM: Träger des Symposiums ist GeWISS e.V., Mussinanstr. 19, 94327 Bogen, gemeinnütziger Verein zur Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit.

Inhaltlich für die homepage verantwortlich: Dr. Wolfgang Baumgärtner, Melle

Rechtswahl: Werbung und Einrichtungen auf der Homepage des Symposium MUSIK und MEDIZIN Nürnberg, die rechtliche Auswirkungen haben können, sind für den deutschen Geschäftsbereich bestimmt. Haftungsausschluss: Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Zuverlässigkeit des Inhalts als auch für die Verwendungsmöglichkeiten und den eventuellen Missbrauch der angebotenen Links wird keine Haftung übernommen. Datenschutz-Hinweis: Auf den Datentransportweg sowie auf die Datenübermittlung im Internet hat der Betreiber dieser Homepage keinen Einfluss und übernimmt dafür keine Haftung. Persönlichen Daten werden nur im zulässigen Rahmen der Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) verarbeitet und genutzt.

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